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Projekt "Venus 2004"

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Ein Beobachtungsprojekt von Amateurastronomen zur Bestimmung des Massstabes des Sonnensystems mit Hilfe des Venustransits von 2004. Gruppen ergründen die historischen Berechnungen und Beobachtungen, erstellen neue Verfahren, bereiten die Beobachtung vor und führen die Auswertung durch. Die folgenden Publikationen beschäftigen sich hauptsächlich mit der rechnerischen Bestimmung des Abstandes Erde-Sonne aus Messungen.

Publikationen von Projektmitglieder

Einladungen und Protokolle zu Plenarversammlungen
Downloaden und Übersicht: »HTML/PDF-Versionen


Vorträge am SAG-Kolloquium 'Venustransit' (November 2004, Grenchen)
» Tagungsprogramm 'Venustransit 2004', PDF (0.9 MB)
» Andreas Inderbitzin: Projekt 'Venus 2004', PDF (1.8 MB)
» Marc Eichenberger: Venustransit 2004. Erfahrungen, PDF (5 MB)
» Hugo Jost: Der Schwarze Tropfen, PDF (1.5 MB)
» Thomas Friedli: Venustransit digital, Erfahrungen
  mit der routinemässigen Sonnenfotografie, PDF (15 MB)

» Roland Brodbeck: Bestimmung der Astronomischen Einheit
  mit
Merkur- und Venustransitbilder, PDF (5.4 MB)
» Andreas Tarnutzer: Die Flausen des Venus während des Transits, PDF (2 MB)
» Hugo Jost: Impressionen, PDF (12 MB)
» Hugo Jost: Auswertung visueller Beobachtungen, PDF (9 MB)
» Hugo Jost: Auswertung fotografischer Beobachtungen, PDF (19 MB)
» Gerhart Klaus: 9000 Jahre Venustransit, PDF (3 MB)


Hugo Jost: Visuelle Auswertungen des Venustransits 2004
Erscheint im Orion ISSN 0030-557-X, 2005.
Beschreibt die Auswertung der im Rahmen des Projektes "Venustransit 2004" der AVZ gewonnenen Beobachtungen.
Jetzt downloaden: »PDF (1 MB)


Venus Transit June 8th 2004: Beobachtungsprotokoll / Observation record
Jetzt downloaden: »Visuell / Visual Observation PDF (35 KB)
Jetzt downloaden: »Fotografisch / Image Observation PDF (47 KB)


Brodbeck, Roland: Bestimmung der Astronomischen Einheit AE anhand des Venustransits
Erschienen in: Orion 312 (5/2002) ISSN 0030-557-X, Seiten 4-9, Oktober 2002.
Präsentation einer mit Amateurmitteln auf 2% genauen Methode zur Bestimmung der AE. Verwendet mehrere Abstandsmessungen des Planetenscheibe zum Sonnenmittelpunkt eines Beobachters, die mit einer Genauigkeit von 1" vorliegen dürfen. Als diese können auch die Kontaktpunkte verwendet werden.

Jetzt downloaden: »PDF-Version (398 KB) »HTML-Version

Auswertung am Beispiel des Merkurtransits 2003, Folien: Jetzt downloaden: »PDF-Version (2 MB)

Messungen während des Merkurtransits, Bericht von R. Brodbeck und M. Pesendorfer: Jetzt downloaden: »PDF-Version (750 KB)


Brodbeck, Roland; Pesendorfer, Marc: Erste Transit-Auswertungen zur Messung der AE anhand des scheinbares Abstandes zwischen Venus und Sonne
Erschienen in: Orion 324 (5/2004) ISSN 0030-557-X.
Etwa zwei Jahre vor dem Transit stellte R. Brodbeck eine Methode der Parallaxenbestimmung vor, die den Verlauf des Winkelabstandes zwischen Venus und Sonne während des Transits auswertet [1]. Einen Übersichtsartikel zum Venustransit findet man unter [2]. Nach einem erfolgreichen Test mit Messungen während des Merkurtransits vom 7. Mai 2003 [3] konnten wir nun unsere Auswertmethode am Venustransit vom 8. Juni 2004 anwenden. In diesem Artikel stellen wir eine erste Auswertung der Messungen vor.

Jetzt downloaden: »PDF-Version (390 KB)


Brodbeck, Roland; Pesendorfer, Marc: Measurements Made During the Transit of Mercury
Released January 2004.
The diurnal parallax of Venus or Mercury can be used for the determination of the astronomical unit (AU) in kilometers assuming a known movement of the Earth's centre. Based on this method the times of contact or the angular distance measurements separating the Sun's and the Planet's centers during a transit (passage in front of the Sun's disc) allow to do the required evaluation. As a practical application of the method the authors have performed these measurements during the transit of Mercury of 7 May 2003 and obtained an AU to 10% accuracy.

Jetzt downloaden: »PDF-Version (750 KB)


Blatter, Heinz: Venustransit 2004: Calculation of the Solar Parallaxe from Observations
Published June 2003.
This work gives an overview of the geometry and temporal patterns of transits, a rough estimate of the solar parallaxe and the corresponding error estimate. The possible and necessary corrections due to the rotation of the Earth, the eccentricities of the orbits of Venus and Earth and the inclination of the orbit of Venus are given as well.

Jetzt downloaden: »English PDF-Version (300 KB)


Blatter, Heinz; Messmer, Fredi; Hauswirth, Renato: Venustransit 2004: Bestimmung der Sonnenparallaxe
Erschienen Oktober 2002.
Die Grundidee von Halley bestand darin, dass die Sonnenparallaxe indirekt aus der Dauer einer Venustransit, gemessen an verschiedenen Orten der Erde, bestimmt werden kann. Seine Beschreibung einer solchen Methode fehlt allerdings. In diesem Paper wird deshalb eine Methode vorgestellt, die nur auf astronomischen Informationen basiert, die schon zur Zeit Halleys verfügbar waren, und der Transitdauer.

Jetzt downloaden: »PDF-Version (800 KB)


Messmer, Fredi: Transit of Venus 2004, Calculation of the Astronomical Unit from the transit durations at two different locations
Released 28 April 2004.
Since we did not find any paper of Halley that describes the "Halley's method", we developped a method according to the known principles. The advantage of the presented method is that the clocks on two observing sites do not need to be synchronized and the longitude of them is not required to be known to arcminutes accuracy.

Jetzt downloaden: »PDF-Version (300 KB)
Jetzt downloaden: »Excel-Venustransit (40 KB) »Examples (20 KB)


Messmer, Fredi: Venustransit 2004, Berechnung der Astronomischen Einheit aus der Transitdauer an zwei Orten mit Nord-Süd-Distanz
Erschienen 27. Januar 2003, Erweitert 28. April 2004.
Diese Arbeit basiert auf dem Formelwerk der obenstehenden Arbeit von Blatter et al.. Anhand von Kontaktpunktberechnungen der modernen Ephemeride von www.CalSKY.com wird nummerisch die Astronomische Einheit AE auf besser als 1% bestimmt.

Jetzt downloaden: »PDF-Version (308 KB)
Jetzt downloaden: »Excel-Venustransit (40 KB) »Beispiele (20 KB)


Messmer, Fredi: Merkurtransit 2003, Berechnung der Astronomischen Einheit aus der Transitdauer an zwei Orten mit Nord-Süd-Distanz
Erschienen 6. August 2003.
Diese Arbeit basiert auf dem Formelwerk der obenstehenden Arbeit von Blatter et al.. Anhand von Kontaktpunktberechnungen der modernen Ephemeride von www.CalSKY.com wird nummerisch die Astronomische Einheit AE gut bestimmt.

Jetzt downloaden: »PDF-Version (280 KB)
Jetzt downloaden: »Excel-Merkurtransit (40 KB) »Beispiele (20 KB)


Blatter, Heinz; Montandon, Reny Oskar: Venustransit 2004
Erschienen in: Orion 307 (6/2001) ISSN 0030-557-X, Seiten 4-9, November 2001. Errata: Orion 311 (4/2002) Seite 11.
Dieser Artikel stellt einige Werte und Methoden zur Bestimmung der Astronomischen Einheit AE seit der Antike vor. Im Hauptteil werden die geometrischen Begegenheit von Venustransits dargelegt und die grundlegendsten Zusammenhänge von Rotationen und Parallaxen auf die scheinbare Bewegung in Gleichungen formuliert.

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Maor, Eli: Jeremiah Horrocks and the 1639 transit of Venus
Erschienen in: Orion 314 (1/2003) ISSN 0030-557-X, Seiten 12-14.
Johannes Kepler hat 1627 als erster einen Venustransit vorausgesagt und zwar für 1631. Leider konnte dieser Transit nicht beobachtet werden, weil er von Europa aus nicht sichtbar war. Der englische Astronom Jeremiah Horrocks überprüfte Keplers Berechnungen und fand kleine Fehler. Seine eigenen langjährigen Berechnungen zeigten einen Transit für 1639, bei Kepler sollte die Venus die Sonnenscheibe verpassen. Horrocks und sein Kollege William Crabtree beobachteten diesen Venustransit: Die erste dokumentierte Sichtung der Venus vor der Sonne.

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Bersinger, Walter: James Cook und die Vermessung des Sonnensystems
3. Auflage, erschienen Dezember 2003, 44 Seiten.
In der Wissenschaftsgeschichte haben Forscher schon immer grossen Wert gelegt auf wichtige Schlüsselzahlen, sogenannte Konstanten. Die bekanntesten Beispiele dafür sind das Atomgewicht, die Lichtgeschwindigkeit, die Schwerkraftkonstante, etc. Eine weitere, die in diesem Vortrag eingehend behandelt wird, ist die sogenannte Astronomische Einheit, die als mittlere Entfernung zwischen der Erde und der Sonne definiert wird. Die Astronomen erkannten schon früh, dass dieser Wert auch in der weiteren Vermessung des Kosmos eine grosse Rolle spielen würde. Die Ermittlung dieser Grösse ist eines der spannendsten Kapitel in der Geschichte der Astronomie und wurde im 18. Jahrhundert nur dank einer grossangelegten internationelen Zusammenarbeit möglich. Nicht weniger als 150 Expeditionen wurden 1769 ausgerüstet und in die entlegensten Winkel der damals erforschten Gebiete der Erde entsandt. Zweck der Reisen: Die Beobachtung eines Venusdurchganges durch die Sonne, aus der sich die Astronomen jener Zeit Aufschlüsse über die Dimension des Sonnensystems erhofften.

Die aufsehenerregendste Expedition war wohl die des englischen Forschungsreisenden James Cook, der mit dem Dreimaster Endeavour nach der polynesischen Insel Tahiti segelte. Viel mehr Ruhm erlangte seine Reise jedoch dank der zweiten Hauptaufgabe, der Suche nach dem legendären Südkontinent. Die Terra Australis Incognita sollte nach einer damals verbreiteten Auffassung ein Gegengewicht zu den auf der Nordhemisphäre überwiegenden Kontinentalflächen darstellen. Über das Südland-Fieber geriet das astronomische Experiment fast gänzlich in Vergessenheit, nur der Name einer tahitischen Landzunge erinnert noch an die Beobachtung des inneren Nachbarplaneten, der am 3. Juni 1769 vor der Sonnenscheibe vorüberzog; Pointe Venus.

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Edmond Halley, übersetzt aus dem Lateinischen von Th. Wichtermann und D. Späni: Beobachtungsbericht eines Merkurtransits von Edmond Halley
erschienen Mai 2004, 3 Seiten.
Das Phänomen eines Merkurtransits vor der Sonnenscheibe ist selten und bis jetzt – so viel ich weiss – nur dreimal beobachtet worden. Mir gelang, als ich mich auf der Insel St. Helena aufhielt, die Beobachtung mit mehr Glück als irgend einem anderen Astronomen. [...] Es gibt sehr vieles, was aus dieser nunmehr bestimmten Sonnenparallaxe berechnet werden kann.

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Andreas Inderbitzin




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21.12.2006 00:00 Uhr, Arnold Barmettler

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