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Ein Beobachtungsprojekt von Amateurastronomen zur Bestimmung des Massstabes des Sonnensystems mit Hilfe des Venustransits von 2004. Gruppen ergründen die historischen Berechnungen und Beobachtungen, erstellen neue Verfahren, bereiten die Beobachtung vor und führen die Auswertung durch.
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Am 8. Juni 2004 findet ein in grossen Teilen Europas, Afrikas und Asiens statt - insbesondere im gesamten deutschsprachigen Raum in seiner gesamten Dauer beobachtbarer Venustransit. Dies ist ein seltenes astronomisches Ereignis. Der letze Venustransit war am 6. Dezember 1882, der übernächste ist am 6. Juni 2012 (dieser Transit ist im deutschsprachigen Raum nur teilweise beobachtbar). Bei klarem Wetter kann die Venus dann als kleine schwarze Scheibe auf der Sonnenscheibe gesehen werden. Aus verschiedenen Gründen konnten diese Transite in der Vergangenheit ausschliesslich von Berufsastronomen beobachtet und ausgewertet werden. Der Astronom E. Halley (1656 bis 1742) hatte die Idee, aus den Transitzeiten (zusammen mit "etwas" Geometrie) die Distanz Erde-Sonne (Astronomische Einheit, AE) mit einer Genauigkeit von wenigen Prozenten zu bestimmen. Vor allem der Venusdurchgang vom 3./4. Juni 1769 wurde damals von mehreren Beobachtern verfolgt und anschliessend ausgewertet: dies auch von Orten aus wie z.B. Varda (Schweden) und Tahiti.
Die vorhandenen mathematischen und astronomischen Instrumente erlauben es heute erstmals, dass ein solcher Transit auch von Amateurastronomen beobachtet und ausgewertet werden kann. Daraus entstand bei der Astronomischen Vereinigung Zürich (AVZ) die Idee für das Projekt "Venus 2004".
Wir wollen den kommenden Venusdurchgang:
Wir sind uns darüber klar geworden, dass der Erfolg des Projektes in wesentlichem Umfang von der Motivation und der Einsatzbereitschaft einer genügenden Anzahl mitarbeitender Amateurastronomen, aber auch von den meteorologischen Gegebenheiten am 8. Juni 2004 abhängig ist und vor allem auch, ob es uns gelingen wird, die grosse Zahl von Beobachtungsdaten statistisch korrekt auszuwerten.
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