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Halbschatten-Mondfinsternis am 7. Juli 2009

Die Halbschatten-Mondfinsternis ist so klein, das auch zur Finsternismitte visuell keine Abschattung zu erkennen ist. Zeiten in Weltzeit. © Arnold Barmettler.

Diese Finsternis erwähnen wir nur der Vollständigkeit halber. Sie ist mit einer Eindringtiefe in den Halbschatten der Erde von 18.2% so klein, dass man womöglich nicht einmal fotometrisch eine Verdüsterung wahrnehmen wird. Die Finsternis ist so gering, weil der Mond geschlagene 30 Stunden und 5 Minuten nach dem Vollmondzeitpunkt die Ekliptik im aufsteigenden Knoten passiert.

Auch die zweite Halbschatten-Mondfinsternis der Finsternisgruppe 2009 wird nur der Vollständigkeit halber erwähnt, obwohl sie zeitlich gut am europäischen Himmel zu beobachten wäre. Doch wie schon bei der Juli-Mondfinsternis taucht der Vollmond nicht sehr tief in den Erdhalbschattenkegel ein (nur 42.8%). So wird man von blossem Auge kaum etwas von dieser Finsternis wahrnehmen, denn der Halbschatten ist in seinen äusseren Zonen viel zu intensiv hell, um eine merkbare Verdüsterung hervorzurufen. Bestenfalls kann man den Halbschatten auf einer fotografischen Belichtungsreihe mit gleich bleibender Belichtungszeit bemerken, allerdings nur im Bereich des südlichen Mondrandes. Die Finsternis beginnt mathematisch um 01:01.0 Uhr MESZ, erreicht ihren Höhepunkt gegen 02:39.2 Uhr MESZ und endet unbemerkt um 04:17.4 Uhr MESZ.

Sichtbarkeitsgebiet der Finsternismitte: Für sämtliche auf dem Bild sichtbaren Regionen steht der Mond über Horizont und können somit die Finsternismitte beobachten. © Arnold Barmettler.

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02.11.2008 02:35 Uhr, Thomas Baer

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