Partielle Mondfinsternis in der Nacht vom 16. auf den 17. August 2008
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Partielle Mondfinsternis. Ansicht im Horizontsystem für den Süddeutschen Raum. © A. Barmettler, CalSKY.com.
Mit einer Größe von 0.8124 ereignet sich in den späteren Abendstunden des 16. August 2008 eine tiefe partielle Mondfinsternis. Wie schon die Februar-Finsternis, ist auch sie vom deutschen Sprachraum aus in ihrer gesamten Phase zu beobachten, in Westeuropa läuft die Halbschattenphase, wenn der Vollmond aufgeht.
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Verlauf der Mondfinsternis. © Thomas Baer.
Wie schon während der Mondfinsternis vom Februar 2008 steht der Mond auch diesmal in einer mittleren Entfernung zur Erde (386 483 km) im Sternbild des Steinbocks. Wenn der Trabant je nach Beobachtungsort gegen 20:30 Uhr MESZ im Südosten aufgeht, beginnt fast zeitgleich die Halbschattenfinsternis. Die eigentliche partielle Mondfinsternis mit dem Durchlaufen des zentralen Kernschattens verläuft zwischen 21:35.4 Uhr MESZ und 00:44.4 Uhr MESZ, also gut 4 Stunden.
Im Maximum um 23:10.0 Uhr MESZ steht nur noch die nördliche Mondkalotte als schmale Sichel am Himmel, während der grosse Rest des Mondes in einem rostroten fahlen Licht schimmert. Die in den untersten Luftschichten der Erdatmosphäre gebrochenen und gestreuten Sonnenstrahlen gelangen in den an sich dunklen Kernschattenkegel und vermögen den Mond in den irdischen Dämmerungsfarben schwach erhellen.
Die Mondfinsternis am 16. August 2008 gehört der Saros-Reihe 138 an und verläuft einen Zyklus später, am 28. August 2026 schon fast total (Grösse: 0.9347).
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Der Mond läuft durch den Kernschatten der Erde. © Thomas Baer.
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Sichtbarkeitsgebiet der Finsternismitte: Für sämtliche auf dem Bild sichtbaren Regionen steht der Mond über Horizont und können somit die Finsternismitte beobachten. © Arnold Barmettler.
» Hier gibt es genauere Zeitangaben.
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25.01.2007 18:41 Uhr, Thomas Baer
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