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31. Mai 2003 - die Sonne ging als Sichel auf

Am 31. Mai 2003 bedeckte der Mond die Sonne - weil der scheinbare Durchmesser des Mondes kleiner war als derjenige der Sonne kam es in der Region Grönland, Island und Schottland zu einer ringförmigen Sonnenfinsternis. Im folgenden finden Sie Bilder aus der Schweiz (Raum Zürich), die die Aussicht der Frühaufsteher dokumentieren.

Island hätte die beste Position für die Sicht auf die Ringförmigkeit gehabt, ein Ausläufer einer Störung überdeckte aber Island nahezu komplett, so dass nur einige Glückspilze den Sonnenring zu Gesicht bekamen. In weiten Teilen Europas konnte hingegen eine recht tiefe partielle Sonnenfinsternis beobachtet werden, wobei die Sonne verfinstert aufging. Sämtliche Aufnahmen wurden von Arnold Barmettler und Roland Brodbeck von astro!nfo gemacht. Verwendet wurde ein 8" Schmidt-Cassgrain Teleskop mit einer Nikon 880 Digitalkamera die in Okularprojektion verwendet wurde.

Aufnahme R. Brodbeck/A. Barmettler, www.astronomie.info
Die zu 76% des Durchmessers verfinstere Sonne guckt hinter dem Horizont hervor.

Wolken zur Zeit der Sonnenfinsternis: Infrarot Meteosat-Bild der Uni Stuttgart
Die Sichtbarkeitsgebiete in Europa sind auf dieser Meteosat-Aufnahme zu erkennen: Eine aktive Gewitterzelle in Deutschland verhinderte lokal die Sicht auf die Sonne. Island ist komplett von einem Störungsausläufer bedeckt und die wolkenfreie Sicht war nicht gewährleistet. Eumetsat/Uni Stuttgart.
Aufnahme R. Brodbeck/A. Barmettler, www.astronomie.info
Aufnahme R. Brodbeck/A. Barmettler, www.astronomie.info
Aufnahme R. Brodbeck/A. Barmettler, www.astronomie.info
Aufnahme R. Brodbeck/A. Barmettler, www.astronomie.info
Bis zu diesem Zeitpunkt konnten Aufnahmen ohne Sonnenfilter gemacht werden.
Aufnahme R. Brodbeck/A. Barmettler, www.astronomie.info
Kaum war die gesamte Sonne aufgegangen, musste wegen der sich rasch steigernden Helligkeit der Sonnenfilter montiert werden.
Aufnahme R. Brodbeck/A. Barmettler, www.astronomie.info
Aufnahme R. Brodbeck/A. Barmettler, www.astronomie.info
Aufnahme R. Brodbeck/A. Barmettler, www.astronomie.info
Aufnahme R. Brodbeck/A. Barmettler, www.astronomie.info
Aufnahme R. Brodbeck/A. Barmettler, www.astronomie.info
Aufnahme R. Brodbeck/A. Barmettler, www.astronomie.info
Aufnahme R. Brodbeck/A. Barmettler, www.astronomie.info
Aufnahme R. Brodbeck/A. Barmettler, www.astronomie.info
Aufnahme R. Brodbeck/A. Barmettler, www.astronomie.info
Der Mond öffnet den Blick auf einen einzelnen Sonnenfleck. Die grosse Fleckengruppe unten rechts ist diejenige, welche in den Tagen vor der Sonnenfinsternis drei Massenausbrücke auf der Sonne verursacht hatte. Die Ankunft der ersten davon an der Erde verursachte starke geomagnetsiche Störungen, so dass Polarlichter bis in Deutschland beobachtet werden konnten.

Aufnahme R. Brodbeck/A. Barmettler, www.astronomie.info
Aufnahme R. Brodbeck/A. Barmettler, www.astronomie.info
Aufnahme R. Brodbeck/A. Barmettler, www.astronomie.info
Aufnahme R. Brodbeck/A. Barmettler, www.astronomie.info
Aufnahme R. Brodbeck/A. Barmettler, www.astronomie.info
Unser Beobachtungsort war ein Aussichtsturm auf rund 900müM. Weil diese Plattform rund 100m höher liegt als sämtliche Berge und Hügel in Nordöstlicher Richtung konnten wir die Sonnenspitze bereits vor dem 'offiziellen' Sonnenaufgang am mathematischen Horizont erblicken. Unter uns liegt der Zürichsee.


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21.12.2006 00:00 Uhr, Arnold Barmettler

astro!nfo